Wöchentlicher Impuls

Die Fastenzeit regt dazu an tägliche Routine zu unterbrechen und zu überprüfen. Was mache ich aus welchem Grund? Was bringt mich weiter? Was frisst meine Zeit? Unser wöchentlicher Impuls will mit kleinen Übungen diesen Routinen auf die schliche kommen und sie auf den Prüfstand stellen.

6. Woche: Richtungswechsel

Der Audioimpuls kann als Einstieg in die Woche genutzt werden. Die folgenden Fragen und Übungen dienen als Anregung und laden zum Ausprobieren ein.

Fragen:

Wenn ich auf eine festgefahrene Situation schaue – worum geht es wirklich? Gibt es andere Wege?

 

Anregungen

  1. Den Zweifel begraben, die Hoffnung erblühen lassen. Manchmal machen wir Pläne, sie völlig unrealistisch sind. Dann speichern wird diese Erfahrung ab und trauern der unrealisierbaren Sache ewig hinterher. Dieses Verhalten blockiert aber den Neuanfang. Folgendes Ritual kann dabei helfen: Auf einen Zettel werden die Ängste, der Ärger, die Wut, der Zweifel, das Misslingen, der nicht aufgegangene Plan …. aufgeschrieben. Anschließend wird der Zettel in einem Blumenbeet oder Blumentopf begraben und eine Pflanze direkt auf den Zettel gepflanzt. Die Pflanze wird gegossen und ihr Wachstum in den folgenden Wochen und Monaten beobachtet. Dies hilft die Perspektive zu verändern und den Blick auf neu Entstehendes zu richten.
  2. Richtungswechsel üben. Vieles im Alltag ist eingespielt. Manches im Kopf ist eingefahren. Innovativ bleibt man aber nur, wenn man in der Lage ist, auch mal komplett anders zu denken. Um sich daran zu erinnern die vertrauten Wege und Abläufe zu unterbrechen, reichen Kleinigkeiten. Mit dem anderen Bein zuerst in die Hose steigen, mit der linken Hand eine Notiz machen, die Gassirunde mit dem Hund andersherum zu gehen, ein Stück auf dem Weg zu Einkaufen rückwärts laufen, eine andere Straße zur Arbeit nutzen … Manches davon ist leichter als anderes, aber der eigene Horizont wird sich in jedem Fall weiten.

5. Woche: Geht doch!

Wie gewohnt dient der Audioimpuls als Einstieg in die Woche. Im Anschluss stehen die folgenden Fragen und Übungen als Anregung und zum Ausprobieren bereit.

 

Fragen:

  • Welcher Neuanfang aus meinem Leben blieb eindrücklich in Erinnerung?
  • Vor welcher scheinbar unlösbaren Herausforderung stand ich schon einmal? Wie bin ich mit ihr umgegangen?
  • Gibt es derzeit eine Situation, die für mich unerträglich ist? Wie könnte ich sie lösen?

 

Anregung: Mach’s mal anders

Wer gewohnte Abläufe verändert, erweitert oft die eigenen Handlungsmöglichkeiten. Die Übungen sind kleine tägliche Herausforderungen, die sich schnell erlernen lassen. Durch viele kleine Erfolgserlebnisse steigt die Motivation weiterzumachen und sich neuen/größeren Herausforderungen zu stellen.

  1. Zähne putzen einmal anders: Zähneputzen auf einem Bein, oder mit der anderen Hand, oder mit zwei Händen überkreuz.
  2. Lies einen biblischen Text und überlege, was er für die eigene aktuelle Situation zu sagen hat.
  3. Schaue auf das schon Erreichte, nicht auf das was noch zu erreichen ist.
  4. Streiche das Wort „Problem“ aus dem eigenen Wortschatz und ersetzte es konsequent durch „Herausforderung“
  5. Bete zu ungewohnten Zeiten an ungewohnten Orten
  6. Frage andere um Hilfe, wenn etwas nach mehreren Versuchen nicht klappen will.

 

Wir wünschen eine gute und gesegnete Woche.

4. Woche: Dir zuliebe!

Wie in den letzten Wochen dient der Audioimpuls als Einstieg in die Woche. Im Anschluss stehen die folgenden Fragen und Übungen als Anregung und zum Ausprobieren bereit.

 

Fragen:

In welchen Wesenszügen unterscheide ich mich sehr von meinen Familienangehörigen? Was ist das Positive an dieser Unterschiedlichkeit?

War ich in meinem Leben schon einmal an einem Punkt, an dem sich Wege getrennt haben? Was konnte durch die getrennt gegangenen Wege neu entstehen?

 

Übungen:

1. Wertschätzend zuhören

Die meisten Stolperfallen – egal ob in Beziehungen oder Freundschaften – entstehen durch Missverständnisse. Wir hören nicht richtig hin oder interpretieren das Gehörte mit den eigenen Denkmustern und Erfahrungen. Dabei überhören wir oft das Wesentliche. Dabei lohnt sich besser hinzuhören.

Spielerisch lässt sich das wie folgt umsetzen: Vereinbare eine gemeinsame ungestörte Zeit mit der Person, der du besser zuhören willst, und stimmt euch auf ein „Erzählspiel“ ein. Eine Person fragt, die andere antwortet und bekommt die volle Aufmerksamkeit. Während der Antwort darf nicht unterbrochen, kommentiert oder nachgefragt werden. Nach einer festgelegten Zeit (z.B. 15 Minuten) wird gewechselt. Im Anschluss wertet ihr die Zeit aus.

Mögliche Themen für das Gespräch:

  • Erzähle mir von einer Sternstunde aus der letzten Woche. Was hat dich besonders gefreut? Was war dein Anteil daran? Welche Hürden musstest du dafür überwinden?
  • Erzähle mir davon, was dich am meisten weitergebracht hat. Welche Menschen geben dir Rückenwind

 

2. Wir müssen uns Gutes tun, damit wir der Welt unser Besten geben können!

Vershenke an einen Lieblingsmenschen einen Tag Auszeit und Zeit zur Selbstfürsorge. Übernimm Termine oder schaffe andere Freiräume, damit der/die andere Zeit hat sich liebevoll um sich selbst zu kümmern.

 

Wir wünschen eine gute und gesegnete Woche.

3. Woche: Euer Ja sein ein Ja und euer Nein sei ein Nein

Mit diesem Satz aus dem Matthäusevangelium geht es in die kommende Woche.

JedeR kennt Situationen in denen ein klares „nein“ angebracht und notwendig ist. Und doch fällt es oft schwer das „Nein“ über die Lippen zu bringen. Dabei schützt das „Nein“ nicht nur vor Überforderung, sondern auch die eigenen Werte und Überzeugungen.

Der Audioimpuls führt dies weiter aus.

 

 

Die folgenden Fragen und Anregungen dienen zur Auseinandersetzung für die Woche.

Habe ich schon mal „ja“ gesagt obwohl ich „nein“ sagen wollte?

Wann war das?

Warum habe ich nicht nein gesagt?

Lasse ich mich zu einem ja überreden?

Wann habe ich Angst/Sorge ein „nein“ auszusprechen?

Wozu kann ich ja sagen – aus vollem Herzen?

 

Selbstüberprüfung

Auf einen kleinen Zettel wir 10 mal das Wort „Nein“ geschrieben. Führe diesen Zettel die ganze Woche mit dir mit. Jedesmal wenn du „Ja“ sagst aber eigentlich ein „Nein“ meinst, wird ein „Nein“ durchgestrichen oder abgerissen. Wie lange dauert er, bis jedes „Nein“ verschwunden ist.

 

Spielidee: Alles, nur kein Nein!

Mit dem Partner, der Partnerin, einem Freund oder einer Freundin lässt sich der Umgang mit dem Nein spielerisch ausprobieren. Beide Personen spielen gegeneinander. Es geht darum, das Gegenüber in ein Gespräch oder Fragespiel zu verwickeln und ihm/ihr ein „Nein“ zu entlocken. Sobald dies passiert ist, wechseln die Rollen. Im Anschluss lasst sich darüber sprechen, wie es einem mit dem Neinsagen im Alltag geht.

2. Woche: Himmlische Pippilangstumpf

Mit unserem zweiten Impuls (unten) starten wir in eine neue Woche. Unter dem Titel „himmlische Pippilangstrumpf“ laden wir dazu ein, unsere Schubladen aufzuräumen: ganz wörtlich – aber vor allem im übertragenen Sinne.

 

Die folgenden Übungen/ Anregungen können im Laufe der Woche angegangen werden:

  • Nimm dir täglich eine Schublade vor und räume sie auf
  • Stell dabei die Frage: Seit wann und warum befindet sich das in dieser Schublade?
  • Welche Personen habe ich Schubladen gesteckt? Sind zu recht in dieser Schublade?
  • In welche Schubladen wurde ich gesteckt?
  • Höre in dieser Woche genau zu, ohne schon vorher zu „wissen“, was gesagt wird.
  • Welches Gottesbild prägt mein Leben? Steckt Gott darin fest?
  • Lass dich von Gott im Alltag überraschen!
  • Vergewissere dich, dass Gott dir im Alltag den Rücken stärkt!

1. Woche: Bunte Pflaster und ein wackelnder Zahn

Herzlich willkommen zu unserem wöchentlichen Impuls in der Fastenzeit!

Die erste Woche steht unter dem Motto: Bunte Pflaster und ein wackelnder Zahn.

 

Unser kleiner Impuls (unten) handelt von bunten Pflastern und einem wackelndem Zahn. Er ist als Einstieg in die Woche gedacht.

 

Den Kindern gehört das Himmelreich – weil sie sagen, was sie denken, verzeihen ohne zu zögern, lieben mit ganzen Herzen und vertrauen aus ganzer Seele.

Genau dies steht in der ersten Woche an: sich etwas von dieser kindlichen Unbefangenheit zurückzuerobern!

Die folgende Übungen/Anregungen können im laufe der Woche angegangen werden (eine oder mehrere)

  • Gehe mit offenen Augen durch die Welt und freue dich über Kleinigkeiten (eine Blume am Wegrand, das Zwitschern eines Vogels …)
  • Erinnere dich an ein Situation, in der dich jemand mit offenen Armen aufgefangen/empfangen hat. Sprich im laufe der Woche mit dieser Person darüber.
  • Beginne etwas Neues, ohne im Vorfeld über mögliche Risiken, ein potentielles Scheitern … nachzudenken.
  • Kläre etwas, das schon länger ungeklärt zwischen dir und jemanden steht und reicht einander die Hand.
  • Gehe mit offenen Armen/mit offenen Herzen auf jemanden zu und lerne ihn/sie (besser) kennen

Wir wünschen eine unbeschwerte und gesegnete Woche!

 

Lieferung frei Haus ;)

Unser wöchentlicher Impuls startet am 6. März und wird jeweils am Sonntagabend per WhatsApp geliefert. Somit kann er ab dem kommenden Morgen im Alltag ausprobiert und umgesetzt werden.

Um den Impuls zu erhalten einfach den eigenen Namen an 0177 4627914 senden.

Der Impuls ist aber auch hier auf der Homepage und auf unseren sozialen Kanälen zu finden