Täglicher Impuls

Mindestens zweimal täglich die Zähne zu putzen gehört zur täglichen Routine. In der Advents- und Weihnachtszeit kann diese Routine durch einen täglichen Impuls ergänzt werden. Unser Impuls kann per Whatsapp-Nachricht erhalten werden - findet sich aber auch hier auf der Homepage. Um den täglichen Impuls zu erhalten einfach den eigenen Namen an 0157 38325581 senden. Unsere Impulse starten am 28.11.

25.12. Weihnachten

Wir wünschen frohe und gesegnete Weihnachten.

Deine/Ihre katholische Kirche im Dortmunder Westen

24.12. Alltagsengel

Über mir schwebt ein Engel.
Er hat schon Rost angesetzt.
Ein arbeitsloser Engel?
Oder ein Engel, der sich
Jeder Witterung aussetzt.
Der in Höhen und Tiefen zu Hause ist.
Der davon erzählt,
dass Engel keinen Glitzer,
Glanz und Engelshaar brauchen.
Mein Engel.
Mein Alltagsengel.
Gebeutelt, ramponiert und
Im täglichen Gebrauch.
Mein Alltagsengel.
Gerade da für Risiken und
Nebenwirkungen meines Lebens.

Was waren die Höhen und Tiefen des Advents 2021?
Wo ist etwas Altes neu zum Vorschein gekommen?
Wo hat sich etwas Neues entwickelt?
Bin ich bereit für die Krippe?

23.12. Banal

„Wie Licht die Dunkelheit besiegt,
so besiegt Christus die Dunkelheiten
der Schuld.“

„Nein, irgendwie ist dieser Gedanke
zu groß für diese banale Handlung,
wenn ich auf den Lichtschalter drücke.

Dennoch:
Die Unterlagen auf dem Schreibtisch
Erscheinen unter dem Lampe in neuem Licht.
Die vielen Fragen des Lebens
Erscheinen in neuem Licht
Angesichts der Geburt Gottes.

Also denke ich:
„Wie Licht die Dunkelheit besiegt,
so besiegt Christus die Dunkelheiten
der Schuld“ und drücke
auf den Schalter.

Welche unbewussten gemachten Dinge sind von großer Bedeutung?
Wo und durch wen wurde mein Leben schon einmal erhellt?

22.12. Entdeckung

Postkarten
sie stehen da -mitten im Winter
zeigen Meer und Strand
unter blauem Himmel
oder sommerliche Bergwiesen und Seen
manche von ihnen
haben die halbe Welt gesehen
sind um den Globus gereist
sie bringen mir Grüße
von Freunden und Verwandten
sie nehmen mich ein Stück mit
auf die Reise
und zeigen mir,
was es noch zu entdecken gibt.

Was möchte ich noch entdecken?
Wohin zieht mich mein Herz?

21.12. Hebt euch

Hebt euch, ihr großen und kleinen Tore meines Lebens.
Öffnet euch, ihr großen und kleine Türen meines Herzens.
Ihr Träume an eine Stadt des Friedens,
ihr Hoffnungen auf ein Lieben in Fülle,
ihr Kämpfe m die Verheißung,
öffnet eure Pforten!
Komm, du König der Herrlichkeit, nicht nur im Advent,
dein Schlüssel allein öffnet meine verborgensten Türen,
und deine Herrlichkeit leuchtet auch in die dunkelsten Winkel.

Welche Türen und Tore meines Lebens und Herzens halte ich verschlossen?
Welche Türen und Tore meines Lebens und Herzens möchte ich öffnen?
Welche Türen und Tore meines Lebens und Herzens muss ich öffnen?

20.12. Bürokratie

Die Macht der Bürokratie ist groß.
Sie müssen eine Nummer sein.
Sie müssen in einer Liste auftauchen.

Deshalb müssen sie los:
Maria und Josef beginnen bei uns
Den Advent auf dem Klavier.

Von dort aus machen sie sich auf den Weg
über das Sideboard, das Regal entlang,
bis hin zum Stall.

Sie nehmen uns mit
bei der Erfüllung aller nötigen Pflichten.
Und gleichzeitig sind wir voller Erwartung
Auf das, was kommen wird.

Was habe ich noch an „Pflichten“ zu erfüllen?
Was kommt auf mich zu?
Bin ich darauf vorbereitet?

19.12. Sisyphus

Schon wieder so groß geworden – ein ganzer Berg.
Ein Wäscheberg, ein Bügelberg.
Eine nie endende Arbeit.
Einfacher wäre es das Bügeln einfach einzustellen.

Ach ja, diese Hose,
die wurde lange schon nicht mehr angezogen.
Das Hemd, das zum ersten Mal bei der Trauung
von Maike und Larissa getragen wurde.
Dieses Kleid, das Lieblingskleid,
das im Urlaub gekauft wurde.

Dieser Berg.
Eine Wanderung ins Land der Erinnerungen.

Welche Gedanken löst ein Wäscheberg bei mir aus?
Gibt es Kleidungsstücke, die mit besonderen Erinnerungen verbunden sind?
Was zeichnet meinen Kleidungsstil aus?
Was soll er bei anderen auslösen?

18.12. Nur kurz vor Weihnachten

Kurz vor Weihnachten
Gibt es in unserem Haus besondere Nächte.
Wenn alle Lichter aus sind,
die Nacht zum Fenster hereinkommt,
leuchtet das Friedenslicht.

Ganz klein ist dieses Licht, nur eine winzige Flamme.
Geschützt in einem großen Glas,
brennt und leuchtet es.

Tagsüber bemerke ich es oft nicht.
Alles andere ist heller und stärker.

Aber in der Nacht ist es anders:
Ein feines, kaum wahrnehmbares Licht erfüllt den Raum.
Kaum zu sehen und doch entdecke ich es
In allen Ecken des Wohnzimmers.

In diesen Nächten bin ich umgeben
von einem besonderen Frieden,
den es nur
in den Nächten vor Weihnachten
bei uns gibt.

17.12. Sich-Zeit-Nehmer

17.12. Sich-Zeit-Nehmer

Ein Stuhl ist ein „Sich-Zeit-Nehmer“
Wenn ich mich auf einen Stuhl setze,
dann tue ich das selten nur für einen Augenblick.
Wenn ich mich auf einen Stuhl setze,
dann sitze ich eine Zeit lang.
Um zu Essen,
um zu reden,
um zu malen,
um mich auszuruhen,
um mir Zeit zu nehmen –
für mich und für andere.

Wann habe ich mir zuletzt Zeit für andere gegönnt?
Wann habe ich mir zuletzt Zeit für mich gegönnt?
Wann habe ich mir zuletzt Zeit für Gott gegönnt?

16.12. Bücherregal

16.12. Bücherregal

Worte voller Schere und Verse voller Leichtigkeit
Bewegende Bilder und Randnotizen
Gesammeltes und konzentriertes Wissen von Generationen
Emotional Bedeutendes und Weltumspannendes
Überströmende Fülle und gähnende Langeweile
Erzählungen von Gott und Tee

Ein Bücherregal ist wie das Leben
Voller Neugierde kann beides gelesen werden
Und eigene Kapitel werden geschrieben

Welche Kapitel meines Lebens würde ich gerne erneut lesen?
Welche Kapitel würde ich lieber neu schreiben?
Welche Kapitel lese ich andere gerne vor?
Welche Kapitel verschweige ich lieber?

15.12. Kaufladen

So viele Sachen im Kaufladen der Kinder.
Alles Minitaturen der Wirklichkeit.
Und es werden immer mehr.
Der Kreativität kennt keine Grenzen.
Hier wird etwas gebastelt,
dort wird etwas gefunden,
und das brauchen wir auch noch …
… ganz dringend!

Was wären die Sachen,
die ich hineinstellen würde?
Über was freut sich mein Herz?
Was zahle ich dafür?
Was wäre der Kaufladen meiner Träume?

14.12. Ruheoase

Hier wird geträumt
Hier wird gelesen
Hier wird geruht
Hier wird geliebt
Hier wird gearbeitet
Hier wird gewacht
Hier wird gezeugt
Hier wird gezittert
Hier wird gehofft
Hier wird debattiert
Hier wird aufgetankt

Ohne Bett geht es nicht
Für Menschen
Denn nur Menschen schlagen in Betten
Der Mensch braucht ein Bett
Um Ruhe zu finden
Würde zu haben
Und Mensch zu sein

Was ist mein Bett für mich?
Wo finde ich sonst noch Ruhe?
Wo kann ich am besten entspannen?

13.12. Bewegte Ruhe

Drei Holzstäbe
ein paar Fäden
ein paar Figuren aus Stoff
alles miteinander verbunden
ganz einfach

Ein kleiner Windhauch,
eine sanfte Bewegung,
setzt alles in Bewegung
und hält meinen Blick gefangen

Es bewegt sich ununterbrochen
und bringt mit seiner Unruhe
Ruhe in meinen Sinn
Ganz einfach, ganz vollkommen.

Was bringt mich zur Ruhe?
Was bewegt mich?
Was zieht mich in seinen Bann?

12.12. Achtsam

Vor kurzen in einem Gespräch:
„ich bin ständig damit beschäftigt auf Andere zu achten, so sehr, dass ich davon müde geworden bin, und mir dabei die Achtsamkeit verloren geht“.

Die Achtsamkeit verlieren, müde werden – dieser Gedanke beschäftigte mich.
Im Gespräch wurde klar: sie hat die Achtsamkeit für sich selbst verloren: Die Achtung vor sich selbst, den eigenen Bedürfnissen und Grenzen.

Im Evangelium ruft Jesus immer wieder „seid wach – seid achtsam!“
Diese Aufforderung gilt allen, jeden Tag neu!

Wo gehe ich dauerhaft über meine Grenzen?
Wodurch geht mir die Kraft verloren?
Wie kann ich mich selbst in den Blick nehmen?

11.12. Tiefgefurchtet

Ein alter Baum, seit Jahrhunderten an einem Platz stehend.
Was er wohl alles erlebt hat?
Wer wohl alles unter ihm Rast gemacht macht?
Wieviel Freunde und Leid er wohl miterlebt hat?
Er ist nicht nur Zeichen der Vergangenheit,
sondern auch der Gegenwart und Zukunft – voller Leben!
Ein Wunder der Natur mit rauschenden Blättern,
die im Wind rascheln und Geschichten flüstern.
Geschichten, die zu erzählen sind.
Geschichten, geschrieben in zerfurchter Rinde,
rätselhaft, unlesbar, wie jeder von uns.

Welche Geschichte trage ich in mir?
Von welchen erzähle ich gerne?
Welche behalte ich lieber für mich?

10.12. Verlockend

So verlockend
eigentlich wollte ich nicht
aber diese Anziehungskraft ist magisch:
ein Teller voller Plätzchen.

So verlockend,
eigentlich wollte ich vorbeigehen,
aber dieser Duft ist Himmlisch:
ein Becher voll Punsch.

So verlockend,
eigentlich habe ich noch so viel vor,
aber dieses hellstrahlende Licht:
eine brennende Kerze.

So verlockend,
ich bin offen für vieles,
aber diese kostbaren 10 Minuten:
ungestörte Stille.

Wovon lasse ich mich verlocken?
Wovon hält mich die Verlockung ab?
Wohin führt mich die Verlockung?

9.12. Trostreich

Pflaster sind eine großartige Erfindung:
sie stoppen die Blutung,
schützen die Wunde,
und beschleunigen die Heilung.

Auch unsere Seele braucht dann und wann ein Pflaster:
nach einer traurigen Nachricht,
einem schweren Verlust,
einer herben Enttäuschung.

Thomas von Aquin empfiehlt folgendes als Seelenpflaster:
Beten, Weinen, Erkennen, Reden, Schlafen, Baden und Freude – und zwar genau in dieser Reihenfolge.
Dieser ganze Erste-Hilfe-Kasten verdient das Prädikat „trostreich“

Wann habe ich das letzte Pflaster gebraucht?
Was ist in meinem Erste-Hilfe-Kasten enthalten?

8.12. Hauchzart

Hauchzart und zartschmelzend – ein Versprechen, das Schokoladenhersteller gerne geben.
Wer in die Naturschaut sieht aber, dass Hauchzart noch viel weniger ist als die zarteste Schokolade:
– ein Spinnennetz voller Raureif
– eine einzelne Schneeflocke auf einem Tannenzweig.
Diese Kleinigkeiten haben eine kaum messbare Masse, und auch oft nur eine sehr begrenzte Lebensdauer. Ich muss sie bewusst sehen wollen, damit ich sie entdecke. Und nur wenn ich langsam und leise unterwegs bin, kann im Kleinsten den Größten entdecken.

Wann war meine letzte „Entdeckung“?
Wie schnell/langsam bin ich im Alltag unterwegs?

7.12. Eine Frage der Nähe!?

Wie nah traut sich Gott an mich wohl heran?

In Gedanken?
Im Gebet?
Im Herzen?
Im Alltag?

Wie nah lasse ich Gott an mich heran?
In meinen Fragen?
In meinen Antworten?
In meinen Entscheidungen?
In meinen Emotionen?
In meinem Nachdenken?

Und dann ist er da – unerwartet aber vertraut,
so als würde ich ihn schon ewig kennen.

6.12. Lautstark

Glaube ist nicht zu hören,
er macht sich nur leise bemerkbar,
aber berührt mich im Innersten.
Glaube ist persönlich,
weil er mich mit Gott verbindet.
Der Glaube hat Folgen,
die sich manchmal lautstark bemerkbar machen.

Mein Glaube fordert von mir,
dass ich lautstark für Gleichberechtigung eintrete,
dass ich lautstark Pluralität und Diversität fordere,
dass ich lautstark bei Hass einschreite,
dass ich lautstark ein umweltbewusstes Leben einfordere und lebe.

Mein Glaube schenkt mir die Gabe,
hoffnungsvoll und hoffnungsfroh in die Zukunft zu schauen,
und er befähigt mich lautstark diese Hoffnung weiterzutragen.

Wozu befähigt mich mein Glaube?
Wofür setzte ich meine Stimme ein?
Wo trage ich Hoffnung weiter?

5.12. Geschirrschrak

Sekt- und Wassergläser – für die erste große Feier in der eigenen Wohnung,
ein mitgebracht von der Patentante.

Hochdünne Weingläser, mundgeblasen – für festliche Anlässe,
ein Geschenk der Eltern.

Ein Kaffeeservice – für Sonntagskaffees voller Kuchen,
ein Geschenk des Bruders.

Ein Speiservice mit Goldrand – für besondere Tage,
geerbt von den Großeltern.

Ein Schrank im Wohnzimmer – voll mit Familie.

Wer/Was bringt meine Familie zusammen?
Wie halte ich Erinnerungen wach?
Mit wem müsste ich mal wieder reden?
Wie/Warum feiere ich die Geburt Gottes?

4.12. Dein Ernst?

4.12. Dein Ernst?

Ja, er hat es schon wieder getan,
ohne Vorwarnung, ohne Anzeichen,
einfach so und über Nacht:
Die Hälfte seiner Blätter
sind gelb geworden.
Die Rede ist von meinem Bonsai.
Alle paar Monate macht er das,
immer dann, wenn es wieder Zeit
für eine Veränderung ist.

Jedes Mal zeigt er mir damit:
Leben ist Veränderung.
Alte Blätter werden gelb
fallen ab,
machen Platz für neue.
Anfangs klein, zart, weich und saftig grün,
dann strak, kräftig und dunkelgrün.

Er hat seinen eigenen Rhythmus des Lebens.
Genauso wie jeder.

Was ist mein Lebensrhythmus?
Was will ich abstoßen/loswerden?
Wo keimt etwas Neues in mir?
Woher kommt meine Lebenskraft?

3.12. Steckdose

Woher kommt eigentlich der Strom? – Na aus der Steckdose?
Diese Antwort ist sicher ein Grund zum schmunzeln.
Einerseits weil sie etwas naiv daherkommt.
Andererseits weil sie die Frage nicht beantwortet.

Manchmal brauche ich selbst eine Steckdose:
wenn ich mich saft- und kraftlos fühle;
wenn alles gegen das Prinzip Hoffnung spricht;
wenn mir der Mut ausgeht …

Mein Glaube ist für mich eine Steckdose,
auch wenn ich gar nicht weiß, woher die Energie kommt.
Manchmal muss ich dann schmunzeln,
da die Hoffnung und die Kraft mich neu erfüllt.

Wie sieht es mit meiner Energie und Lebensfreude aus?
Was lässt sie sprudeln und fließen?
Was macht mich saft- und kraftlos?

2.12. GOLDEN

Um uns herum,
erstrahlt die Welt im goldenen Lichtermeer,
voller Pracht und voller Glanz.

Alles soll kostbar sein,
der Wert soll erkannt werden,
das Herz und die Seele soll sich erfreuen.
Nur dann wird es gekauft,
nur dann wird es verschenkt.

Doch: oft trügt der Schein,
das Gold ist nicht echt,
eine Illusion, die mehr verspricht
als sie halten kann.

Kostbar ist oft jenes,
was nicht in golden ist:
Menschen, Zeit, Liebe, das Leben.

Erfreue dich am goldenen Anblick der Dinge,
aber genieße, was wirklich GOLDEN ist.

(Wo/Wann) Lege ich Wert auf „mehr Schein als Sein“?
Was macht aus einem Geschenk ein GOLDENES Geschenk?
Was ist für mich GOLDEN?

1.12. Wartezimmer

Ich sitze im Wartezimmer meines Arztes.
Eigentlich könnte ich Wartezeit entspannt verbringen.
Diese geschenkte Zeit genießen, weil ich gerade nichts tun muss;
zur Ruhe kommen und die Gedanken ziehen lassen.

Stattdessen kann ich nicht abschalten.
Denke bereits über den nächsten Termine nach.
Bereit aufzuspringen, wenn mein Name aufgerufen wird.

Warten fällt leichter, wenn man weiß, wie lange das Warten dauert.
Wenn man es nicht weiß, ist das wohl Warten für Fortgeschrittene.

Worauf warte ich?
Mit wem bin ich ungeduldig?
Wie gehe ich mit geschenkter Zeit um?
Wem schenke ich meine Zeit?

30.11. Um jeden Preis?

Um jeden Preis?

Das Lied „Bitter Sweet Symphonie“ von Richard Ashcrofts belgeitet mich schon viele Jahre.
Durch immer wieder neu erscheinende remix Versionen, taucht es unerwartet immer wieder auf.
Das zum Lied gehörende Musik Video von Richard Ashcrofts hatte mich besonders beeindruckt, oder besser gesagt irritiert. ZUM VIDEO

Ashcroft richtet seinen Blick einen Moment lang in den Himmel und geht dann mit stoischem Blick eine gerade Straße entlang. Auf seinem Weg scheint er auf nichts zu achten, kein Hindernis bringt ihn von seinem Weg ab. Manchmal rempelt er Leute an, die ihn dann beschimpfen. Doch Ashcrofts geht unbeirrt weiter. Dabei stellen sich die Fragen: Was ist sein Ziel und was ist er bereit zu zahlen, damit er sein Ziel erreicht? Am Ende ist sein Ziel zu sehen: Jemand der mit ihm Seite an Seite in dieselbe Richtung geht.

Mit welchen Widerständen habe ich tatsächlich zu tun?
Welche Widerstände befürchte ich nur?
Was hindert mich daran meinen Weg zu gehen?
Welche Hindernisse liegen zwischen mir und der Geburt Jesu?
Mit wem bin ich zusammen unterwegs zum Ziel des Advents?

29.11. Zeitsparkonto

Ich fahre mit dem Auto statt zu laufen,
+ 15 Minuten auf meinem Zeitsparkonto.
Im Büro zwei Dinge auf einmal erledigen,
+ 25 Minuten auf meinem Zeitsparkonto.
Ein wichtiges Telefonat auf morgen verschoben,
+ 30 Minuten auf meinem Zeitsparkonto.

„Du Narr, noch heute wird man dein Leben von dir zurückfordern.
Was bringt dir dann all die gesparte Zeit?“ (Lukas 12,12)

Spare nicht deine Zeit, sondern fülle sie sinnvoll.

Wofür setze ich meine Zeit ein?
Wofür verschwende ich meine Zeit?
Wann erlebe ich meine Zeit als wertvoll?

28.11. Ganz bestimmt

Ein Wollknäul – zwei Nadeln – eine Geschenkidee:
Ein Loop Schal mit Zopfmuster soll es werden –
hätte Heilig Abend 2020 schon fertig sein sollen.

5x kraus rechts, drei auf die Hilfsnadel, 3x Kraus rechts, Maschen zurück …
Jede Masche erinnert mich daran was ich mir alles vornehme,
aber dann doch nicht unterkriege.

Masche für Masche wächst das Werk.
Viel Zeit braucht es eigentlich nicht.
Zwei, drei Stunden und er der Schal wäre fertig.

Und diesmal werde ich fertig-
ganz bestimmt!

Wo stehe ich am Beginn des Advents?
Welche Projekte stehen an?
Was kann liegen bleiben?
Wann muss fertig werden?
Wo finde ich Zeit für mich und meinen Gott?