Kirche gegen Langeweile

Gesungenes Gebet - PowerPraise und Co

Wer singt betet doppelt



Singen macht schlau, glücklich und kreativ

Nicht nur Kinder trällern gern ein Lied oder summen vor sich hin. Das natürliche Bedürfnis, die eigene Stimme in verschiedenen Tonlagen zu erproben, ist uns in die Wiege gelegt. Vielen Erwachsenen geht es ähnlich, sobald ein bestimmtes Lied im Radio oder auf einer Playlist gespielt wird, wird mitgesungen und mitgesummt – leider oft nur wenn sie sich dabei unbeobachtet fühlen

Musik gehört zu den Dingen, die alle Menschen verbindet – unabhängig vom persönlichen Musikgeschmack. Die einen beginnen zu träumen, andere versinken in Erinnerungen. Rhythmus und Melodie regen wiederum andere zum Singen und Tanzen an.

Musik macht einfach Spaß, glücklich und froh. Ab ca. 6 Monaten haben Kinder das natürliche Bedürfnis, sich bei Musik und Gesang zu bewegen. Später haben Kinder große Freude daran, ihre Lieblingslieder zu singen, sowohl allein wie auch gemeinsam mit Kindern und Erwachsenen.

Schlau und kreativ durch täglichen Gesang

Singen fördert die Kreativität sowie die Persönlichkeitsentwicklung bereits im frühen Alter. Studien belegen, dass Singen mit Kindern im Rahmen von gezielter Musikförderung neben der Musikalität vor allem die sprachliche Entwicklung fördert und schlau macht. Die positiven Nebeneffekte sind nämlich die Steigerung der Konzentrationsfähigkeit sowie des Merkvermögen.

Übung macht den Meister

Egal, ob durch gezielte musikalische Förderung, im Kreis der Familie, im Kindergarten, mit Freunden, allein oder im Chor: Menschen singen gerne. Bereits etwa eine halbe Stunde pro Tag reicht aus, um die Gehirnleistung deutlich zu verbessern. Die Liebe zur Musik und die spontane Lust am Singen sind also durchaus Gaben, denen wir Aufmerksamkeit und Zeit schenken sollten. Wobei nicht jeder unbedingt ein Gesangstalent werden muss, viel wichtiger ist die Freude an der eigenen Stimme. Wer bereits im Kindesalter die positive Wirkung des Singens erlebt, wird im Idealfall auch im Erwachsenenalter dem Spiel mit der Stimme treu bleiben.

Singen – ein (Hormon-) Cocktail voller Glück

Bleibt regelmäßiges Singen aus, kann sich die natürliche Singbegeisterung durchaus auflösen und es wird künftig überwiegend nur noch bei gesellschaftlichen oder traditionellen Anlässen gesungen. Dabei macht Singen glücklich, denn im Gehirn wird beim Singen ein Cocktail voller Neurotransmitter mit Glücksbotenstoffen freigesetzt. Zum Cocktail gehören unter anderem Oxytocin, wichtig für Bindung und tiefe Gefühle, sowie Melantonin, bekannt als Regler für einen gesunden Wach-Schlaf-Rhythmus.

Man kann also sagen, Singen bereichert in jedem Alter die Leben, macht Freud, hält das Gehirn fit und sorgt für glückliche Momente.

Natürlich haben wir noch ein paar Musik Vorschläge und Playlists für euch vorbereitet.

Wie wäre es mal einer halben Stunde PowerPraise? Seit einigen Jahren hat sich in der christlichen Musikscene ein neuer Stil etabliert, das sogenannte PowerPriase - auch Loppreis genannt. Dabei transportieren Pop- und Rockmelodien biblische Inhalte und Botschaften. Hört rein und lasst euch von umwerfenden Balladen, rockigen E-Gitarren und tollen Stimmen begeistern. Schließt euren PowerPraise mit einem Vater unser ab.

Oder wie wäre es mal mit Jesus Metal? Glaubenslieder und Heavy Metal schließen sich nicht aus- Ganz im Gegenteil: Glaube spielt in Metalliedern oft eine ganz zentrale Rolle.

Kinderlieder zu Glaubensthemen gibt es nicht nur zu Advent und Weihnachten. Rheinhard Horn hat Bibelhits für Kinder geschrieben und aufgenommen.

Nennt uns doch eure Lieblingslider und überlegt einmal, wo Gott in ihnen vorkommt. Ihr werdet überrascht sein, wenn ihr eine Antwort auf diese Frage gefunden habt.

Tipp: Musikalische Entdeckungsreise

Jeder Mensch hat seinen persönlichen Musikgeschmack. Doch ein Blick über den Tellerrand lohnt sich. Oft wird vom Musikgeschmack anderer angeregt und erweitert so die eigenen Hörgewohnheiten: Also los: Playlist teilen und darüber austauschen.